2021 – neue Gesetze, neue Pflichten!

Das Jahr 2021 wartet gleich mit einer ganzen Reihe von Gesetzen im Energie-, Gebäude- und Umweltbereich auf, die mal stärker, mal schwächer in den Alltag von Firmen und Bürgern eingreifen. Sie sollen hier und heute kurz mit ihren wesentlichen Konsequenzen vorgestellt werden.

 

Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Das GEG trat am 1. November 2020 in Kraft. Es setzt die EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie um und gilt für Neubauten und umfassende Sanierungen. Mit ihm wurden Energieeinsparverordnung (EnEV), Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) und Energieeinsparungsgesetz (EnEG) verbunden. Diese Gesetze traten damit außer Kraft. Das GEG sieht eine Einkopplungspflicht von 15 Prozent erneuerbarer Energien vor. Gebäude der öffentlichen Hand sind im KfW-55-Standard zu errichten, Privatbauten im KfW-70-Standard. Das entspricht in etwa den bisherigen Regelungen der EnEV. Diese Effizienzziele ebenso wie die Einsparziele bei Treibhausgasen können auch mit Gebäudeautomation auf der Basis künstlicher Intelligenz abgedeckt werden. Das sieht der §130 GEG vor.

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Das EEG ist nun schon 20 Jahre alt. 2021 fallen die ersten Anlagen aus der Förderung, die immer auf 20 Jahre begrenzt war. Die derzeitige Novelle wurde am 17. Dezember 2020 verabschiedet. So wird es für alte EEG-Anlagen, also Windkraft und Photovoltaik, eine Anschlussregelung geben, wonach weiterhin Erlöse für einige Monate möglich sind. Doch die liegen deutlich unter den bisherigen Erlösen und können sich als kaum lohnen erweisen. Zudem sollen Kommunen, in denen Windkraftanlagen gebaut werden, eine finanzielle Beteiligung erhalten.

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Die neue BEG ist letztlich eine Umstrukturierung der bisherigen Förderelemente von KfW und BAFA. Alle Fördermaßnahmen werden auf nur noch drei Programme reduziert, zum einen für Einzelmaßnahmen, zum zweiten für Neubau und Komplettsanierungen von Wohngebäuden und zum Dritten für das gleiche von Nichtwohngebäuden. Auch hier gibt es eine Übereinstimmung mit GEG und GEIG. Die Beantragung der Kredite liegt ab
1. Januar 2021 nur noch bei der KfW, die der Zuschüsse beim BAFA. Zudem wird die Energieberatung für Wohngebäude (EBW) und die Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme (EBN) mit einem Zuschuss in Höhe von 80 Prozent gefördert. Anträge für eine Förderung müssen vor Maßnahmenbeginn beim BAFA gestellt werden.

Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG)

Das GEIG gilt ab 1. Januar 2021 und soll die Voraussetzungen für die Elektromobilität in Immobilen schaffen. Sein Geltungsbereich entspricht in etwa dem GEG, es trifft also auf Neubauten und umfassende Sanierungen zu. In Wohngebäuden mit mehr als zehn Stellplätzen sind demnach alle Stellplätze mit einem Leerrohr auszurüsten, in dem später ein Kabel für eine Ladesäule verlegt werden kann. Für Nichtwohngebäude muss jeder fünfte Stellplatz so ausgerüstet werden. Hier ist generell mindestens eine Ladesäule zu errichten, wenn mehr als 20 Stellplätze vorhanden sind – und das bis 2025. Einige Ausnahmen gelten für kleine und mittelständische Unternehmen sowie wenn die Kosten für die Ladeinfrastruktur bei einer Sanierung sieben Prozent der Gesamtkosten übersteigen würden.

Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG)

Strom aus KWK-Anlagen (meist aus Blockheizkraftwerken) wird in Deutschland analog dem EEG (s. weiter unten) vergütet. Das entsprechende Gesetz wird aufgrund des sich ändernden Strommarktes in regelmäßigen zeitlichen Abständen angepasst. Die 2020er Novelle bedeutet eine Begrenzung der jährlichen Förderung auf 3.500 Vollbenutzungsstunden. Die bisherige Förderdauer von 60.000 Vollbenutzungsstunden bei Anlagen bis 50 kW elektrische Leistung und für die gesamte Lebensdauer wurde nur von wenigen Anlagen in der Praxis erreicht. Zudem wird kein KWK-Zuschlag mehr gezahlt, wenn ins öffentliche Netz eingespeist wird, und keine oder eine auf 20 Prozent des Regelsatzes geminderte EEG-Umlage bei Eigenversorgung entrichtet werden muss. Neue Boni werden nur noch für KWK-Anlagen über 1 MW bei innovativer erneuerbarer Wärme gezahlt, und zwar 0,8 Cent/kWh KWK-Strom bei 10-prozentiger innovativer erneuerbarer Wärme und bis zu 7 Cent/kWh bei einem 50-prozentigen Wärmeanteil. Für elektrische Wärmeerzeuger werden 0,3 Cent/kWh gezahlt, beim Ersatz von Kohle erfolgt eine Einmalzahlung in Höhe von 180 Euro pro kW ersetzter KWK-Leistung.

Wohnungseigentumsgesetz (WEG)

Alle Jahre wird auch das WEG geändert. Für 2020 stand eine umfassende Novellierung an, die seit Dezember gilt. Besonders wichtig: für energetische Sanierungen reicht in Zukunft eine einfache Mehrheit der Eigentümerversammlung. Zudem gibt es einen Anspruch auf Einbau einer E-Auto-Ladestation sowie barrierefreien Umbau.

Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG)

Das BEHG greift am tiefsten in die Belange von Firmen und Kunden ein. Denn es bedeutet eine Verteuerung aller fossilen Brenn- und Kraftstoffe, und das ab 1. Januar 2021. Zunächst fallen die Teuerungen noch moderat aus. Zu Beginn gilt ein CO2-Preis von 25 Euro je erzeugter Tonne dieses klimaschädlichen Gases. Erdgas wird sich dadurch um 0,6 Cent je kWh (derzeitiger Durchschnittspreis 6,11 Cent je kWh) verteuern, Heizöl um 0,7 Cent (3,83 Cent je kWh) je kWh. Bei Fernwärme liegt die Teuerung je nach eingesetzten Brennstoffen zwischen 0,5 und 0,7 Cent je kWh liegen (8,15 Cent je kWh; alle Angaben: Brennstoffspiegel, bezogen auf 3.000 Liter Heizöläquivalent, bundesdurchschnittlich gerechnet, inklusive Grundpreise). Diesel wird um rund 8 Cent und Super E10 um rund 7 Cent je Liter teurer. Da auch die Mehrwertsteuer auf Kraft- und Brennstoffe wieder von 16 auf 19 Prozent steigt kommen noch mal gut 3 bi 4 Cent je Liter obendrauf. Doch die Umlage steigt bis 2025 auf 55 Euro. Heizöl wird dann etwa um 37 Prozent teurer und Erdgas um 22 Prozent. Danach soll der Handel in einem Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne CO2 erfolgen.


CO2-Preis ab Januar – Heizen mit Erneuerbaren wird attraktiver: Wo zahlen Verbraucher den CO2-Preis? Wie können sie günstig wechseln?

Durchschnittliche Haushalte müssen ab 2021 mit Mehrkosten von 40 bis 140 Euro pro Jahr für Heizöl, Erdgas oder Fernwärme rechnen. Das zeigen Berechnungen der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Da der CO2-Preis weiter angehoben wird, steigen die durchschnittlichen Mehrkosten bis 2025 voraussichtlich um bis zu 315 Euro pro Jahr. Erneuerbare Energieträger werden fürs Heizen zur attraktiven Alternative, da auf sie kein CO2-Preis anfällt.

 

 

Erneuerbare und Wärmepumpen werden attraktiver

Auch das Heizen mit Wärmepumpen dürfte deutlich günstiger werden. Der Grund ist, dass die Einnahmen aus dem CO2-Preis die EEG-Umlage senken und Strom billiger machen sollen. Verbraucher mit Wärmepumpen zahlen 2021 in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus schätzungsweise 240 Euro weniger für ihren gesamten Stromverbrauch als dieses Jahr. Im Jahr 2025 sind es voraussichtlich 275 Euro weniger.

Obwohl der Stromverbrauch mit Wärmepumpe steigt, kommen Verbraucher ab 2021 damit preislich günstiger weg. Für einen durchschnittlichen Haushalt im Mehrfamilienhaus sinken die Stromkosten 2021 voraussichtlich um 70 Euro. Dagegen kostet Heizen mit Heizöl 85 Euro mehr. Fossil heizen wird also teurer – und wer noch keine Wärmepumpe hat, könnte trotz Mehrkosten für den Stromverbrauch von einem Umstieg profitieren.


Neuste Generation Wärmepumpe

Buderus bringt die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Silent Plus Technologie auf den Markt

Effizient und leise: Mit einer neuen Generation der Luft-Wasser-Wärmepumpe Logatherm WLW196i verringert der Systemexperte Buderus die Schallemissionen gegenüber den Vorgängermodellen. Optimiert hat Buderus die Außeneinheit der Wärmepumpe. Dabei stehen zunächst kleinere Leistungsgrößen für den Neubau im Fokus: die Logatherm WLW196i-4 AR S+ mit 4 kW (bei einer Lufttemperatur von minus 7 Grad C und einer Wassertemperatur von 35 Grad C) und die WLW196i-6 AR S+ mit 6 kW (bei A-7/W35). Bei Vorlauftemperaturen von 35 Grad C und 55 Grad C erreichen die Wärmepumpen die Energieeffizienzklasse A++. Die neue Außeneinheit lässt sich mit allen Buderus Inneneinheiten der Logatherm WLW196i kombinieren und auch mit dem Komfort-Hydraulik-Tower, welcher eine unkomplizierte und schnelle Montage ermöglicht.

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Extra leise dank Silent Plus Technologie
Die Wärmepumpe erreicht geringe Schallemissionen durch ihre Silent plus Technologie. Eine schwingungsgedämpfte Montageplatte sowie ein optimierter Kältekreis reduzieren die Geräuschemissionen des Kompressors. Dadurch läuft dieser im optimalen Betriebsbereich und damit insgesamt leiser. Auch die Vibrationen im Kältekreis hat Buderus bei den überarbeiteten Modellen reduziert. Des Weiteren mindert eine neue Geometrie des Ventilators den Geräuschpegel: Lüfter und ein neuer Luftauslass mit Diffusor tragen dazu bei, dass sich der Schall nicht direkt nach vorne, sondern gedämpft entlang dem Diffusor-Auslass ausbreitet.

Ebenfalls berücksichtigt hat Buderus den sogenannten „optischen Schall“. Ergebnisse der Psychoakustik haben gezeigt, dass jedem Geräusch auch eine subjektive Empfindung des Hörenden zugrunde liegen. Zum Beispiel empfindet der Mensch den Ton einer Wärmepumpe lauter, wenn er den Ventilator sieht, und leiser, wenn er hinter einer Abdeckung liegt. Aus diesem Grund hat Buderus die Außeneinheit der WLW169i S+ überarbeitet und mit einem Diffusor versehen, welcher zusätzlich zur Schallreduzierung beiträgt. Außerdem sind die Verkleidungsteile jetzt nicht mehr braun, sondern grau lackiert. Das trägt zu einem sehr ansprechenden Design bei.

 

Flexibel kombinieren und Geld sparen
Die modulierende Außeneinheit der Logatherm WLW196i AR S+ wird über wasserführende Verbindungen an die Inneneinheit angeschlossen. Sie liefert zuverlässig Wärme selbst bei einer Außentemperatur unter 0 Grad C und ist bis minus 20 Grad C einsatzfähig. Die Wärmepumpen wandeln unerschöpfliche, natürliche und kostenlose Umgebungsluft in Wärme für Heizung und Warmwasser um. Großer Pluspunkt: Bei einer Normaußentemperatur von minus 10 Grad C erfüllen die Wärmepumpen die Anforderungen aus dem BAFA Marktanreizprogramm 2020 für eine Innovationsförderung von 35 Prozent der Investitionskosten. Kombinieren Hauseigentümer die Wärmepumpe mit einer thermischen Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, fördert das BAFA auch diese mit 35 Prozent.

 

Serienmäßig internetfähig
Die neue Logatherm WLW196i AR S+ ist wie das bekannte WLW196i Sortiment serienmäßig mit dem Regelsystem Logamatic EMS plus und der Bedieneinheit Logamatic HMC300 ausgestattet. Sie lassen sich dank integrierter IP-Schnittstelle via Internet und Buderus App MyDevice bedienen.


Coronavirus

Verehrte Kundinnen und Kunden,

zum aktuellen Zeitpunkt arbeiten wir für Sie wie gewohnt weiter.

 

Unsere Mitarbeiter zeigen keine Krankheitsanzeichen und werden den notwenigen Sicherheitsabstand zu Ihnen einhalten. Daher bitten wir um Verständnis, wenn unsere Monteure auf das „Hände schütteln“ verzichten.

 

Sollten Sie sich selbst vorsorglich in häuslicher Quarantäne befinden oder Anzeichen einer Coronaerkrankung aufzeigen, bitte wir Sie, die Termine frühzeitig abzusagen. Wir werden unser Bestes tun, Ihnen telefonisch weiterzuhelfen. Natürlich nehmen wir die Corona-Situation sehr ernst und bitten Sie um Mithilfe, den Virus einzudämmen.

 

- Bleiben Sie gesund und achten Sie auf Ihre Mitmenschen -


Klimapaket 2020

Mit dem überarbeiteten Klimapaket der Bundesregierung ändern sich auch die Bestimmungen für Hauseigentümer erheblich. Die neuen Regeln verteuern die Energiekosten unsanierter Gebäude mit fossilen Heizungen und verbilligen gedämmte Häuser, die erneuerbare Energien nutzen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Bei Heizungen auf Basis fossiler Energien werden sich die Energiekosten durch den geplanten CO2-Preis künftig deutlich erhöhen.

 

There is no planet b

 

Ein zentrales Element des Klimapakets ist eine höhere CO2-Bepreisung. Für 2021 ist ein Einstieg mit einem Preis von 25 Euro pro Tonne CO2 für Kraft- und Brennstoffe des Verkehrs- und des Gebäudebereichs vorgesehen. Das entspricht im Jahr 2021 einem Aufschlag von rund 79 Euro pro 1.000 Liter Heizöl, hat die Fachzeitschrift „Gebäudeenergieberater“ ausgerechnet. Der CO2-Preis steigt 2022 auf 30 Euro pro Tonne CO2, 2023 auf 35 Euro, 2024 auf 45 Euro und 2025 auf 55 Euro.

 

Energetische Sanierung steuerlich abschreiben ist nun möglich!

 

Neben der Verteuerung fossiler Heizungen wird die Förderung für energetische Sanierungen ausgebaut: Einer von mehreren neuen Förderbausteinen ist die steuerliche Absetzbarkeit von energetischen Sanierungsmaßnahmen: Wer seit dem 1. Januar 2020 seine Heizungsanlage erneuert, Fenster austauscht, die Gebäudehülle dämmt oder eine Lüftungsanlage einbaut, darf 20 Prozent von bis zu 200.000 Euro Kosten, maximal 40.000 Euro, über einen Zeitraum von drei Jahren von der Steuer absetzen.

 

Am 1. Januar 2020 ist auch die Austauschprämie für alte Ölheizungen in Kraft getreten. Mit der Prämie übernimmt das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bis zu 45 Prozent der Investitionskosten, wenn bei einem Kesseltausch ein klimafreundlicheres Modell auf der Basis erneuerbarer Energien eingebaut wird. Wer seine Ölheizung etwa durch eine Wärmepumpe oder eine Biomasseanlage ersetzt, erhält den Zuschuss in voller Höhe. Für eine Erdgas-Hybridheizung mit einem erneuerbaren Anteil von mindestens einem Viertel – beispielsweise über die Einbindung von Solarthermie – gibt es einen Investitionszuschuss von 40 Prozent.

Förderübersicht, BAFA, Förderung, 2020

Auch für effiziente und klimafreundliche Heizungen, die keine alte Ölheizung ersetzen, gibt es Investitionszuschüsse des BAFA: 35 Prozent für Heizungen, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden, 30 Prozent für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25 Prozent und 20 Prozent für Gas-Brennwert-heizungen, die auf die spätere Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind. Neue Ölheizungen werden überhaupt nicht mehr gefördert. Bei allen Maßnahmen ist ein hydraulischer Abgleich der neuen Heizung eine Fördervoraussetzung. In finanzieller Hinsicht sind die BAFA-Gelder jetzt genauso attraktiv wie die neue steuerliche Abschreibung. Je nach individuellem Steuersatz können aber Unterschiede zu Tage treten.

 

Hauseigentümer sollten bedenken, dass Heizungen auf Basis fossiler Energien künftig durch die CO2-Steuer im Betrieb deutlich teuer werden. Erneuerbare Heizungen, die weniger oder kein CO2 ausstoßen, sind davon geringer oder nicht betroffen und erhalten bei der Anschaffung sogar eine deutlich bessere Förderung. „Die Zeit ist nun reif für klimafreundlichere Heizungen“.


Ölheizung: Was Hauseigentümer jetzt wissen sollten

Aufgrund der Beschlüsse des Bundeskabinetts jagt eine Schlagzeile die nächste. Wer mit Öl heizt, fühlt sich da schnell verunsichert. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

 

Was bedeutet das Klimaschutzprogramm für Ölheizungen?

Das Bundeskabinett hat im Rahmen des Klimaschutzprogramms jetzt auch das Gebäudeenergiegesetz mit Vorschriften für den zukünftigen Betrieb und die Modernisierung von Heizungen verabschiedet. Dieser Gesetzentwurf geht jetzt in das Gesetzgebungsverfahren. Hier ist die Zustimmung des Bundestags notwendig. Es ist denkbar, dass im Laufe der Gesetzgebungsverfahren noch Änderungen an einzelnen Inhalten vorgenommen werden.

 

Dürfen Ölheizungen weiterhin betrieben werden?

Ja, bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden - auch über das Jahr 2026 hinaus.

 

Was muss ich jetzt machen?

Es besteht kein Handlungsdruck. Haben Sie aktuell eine Heizungsmodernisierung mit Öl-Brennwerttechnik geplant, können Sie diese weiterhin umsetzen. Bis Ende des Jahres können Sie sich über die Aktion „Besser flüssig bleiben“ noch kostenlos die maximale staatliche Förderung sichern. Wichtig: Die Fördergelder müssen beantragt werden, bevor die Heizungsmodernisierung startet.

 

Darf ich künftig noch eine neue Ölheizung einbauen?

Der Einbau einer Öl-Brennwertheizung ist in jedem Fall bis Ende 2025 als auch nach jetzigem Stand darüber hinaus natürlich möglich. Da in Baden-Württemberg bereits heute die Vorgaben des Erneuerbaren Wärme-Gesetzes (EWärmeG) zu beachten sind, müssen zur Erfüllung schon jetzt bei einer Modernisierung mindestens 15 Prozent erneuerbare Energien eingesetzt werden, z.B. durch ein 10-prozentiges Bio-Heizöl und einem (unverbindlichen) Sanierungsfahrplan. Ab 2026 dürfte voraussichtlich eine Hybrid-Lösung auch für die Ölheizung in Baden-Württemberg weiter möglich sein. Das bedeutet zum Beispiel: Öl-Brennwerttechnik + Solarthermie oder Photovoltaik. Die Einzelheiten hierzu stehen aber noch nicht fest.

 

Bekomme ich noch Fördermittel für eine neue Öl-Brennwertheizung?

Der Einbau eines Öl-Brennwertgeräts soll noch bis zum Ende des Jahres 2019 staatlich gefördert werden. Über die KfW-Bank sind Investitionskostenzuschüsse von bis zu 15 Prozent möglich. Ob es ab 2020 weiterhin eine staatliche Förderung für Öl-Brennwertheizungen geben wird und unter welchen Bedingungen ist noch offen. Nichtstaatliche Förderaktionen, zum Beispiel von Heizgeräteherstellern, sind davon nicht betroffen.

 

Weitere Infos zur Heizungsmodernisierung und Förderprogrammen gibt es auf www.zukunftsheizen.de/energie-sparen/oelheizung-erneuern.html


Zuschuss für den Badumbau

KfW-Programm 455 für die Barrierereduzierung wieder verfügbar.

 

Der Bund hat ab sofort 75 Millionen Euro freigegeben und dies im Finanzplan bis 2022 verankert.

 

10 % Zuschuss – maximal jedoch 5.000 Euro

 

Wer im Rahmen einer Badmodernisierung auf diese Fördermittel zugreifen will, sollte den Antrag im KfW-Zuschussportal möglichst umgehend stellen. Denn erfahrungsgemäß gehen die Gelder, die immer nur für das jeweilige Haushaltsjahr zur Verfügung stehen, sehr schnell zur Neige. Anspruchsberechtigt sind neben privaten Eigentümern von Wohnimmobilien auch Mieter.

 

Wie man im Internet bei der staatlichen Förderbank mit den richtigen Angaben zu den entsprechenden Antragsunterlagen kommt, lässt sich Schritt für Schritt in einem rund fünfminütigen Video-Leitfaden nachvollziehen. Gerne können wir Ihnen, bei auftauchenden Fragen weiterhelfen.


Wasserführende Pelletöfen werden gefördert

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Angesichts der Preissteigerungen für Öl und Gas rückt Holz als Brennstoff wieder in den Blickpunkt der kosten- und umweltbewussten Verbraucher. Als regenerative Energie erfüllt Brennholz den Anspruch der Nachhaltigkeit, wobei Holzpellets noch weitere Vorteile bieten und heute als ein biogener Brennstoff der Zukunft gelten. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst daher weiterhin den Kauf von Pelletöfen mit Wassertasche.

 

 

Wer sein Bestandsgebäude – kein Neubau – mit einem solchen Gerät nachrüstet, erhält dafür 2.000 Euro als Basisförderung. Wer den wasserführenden Pelletofen mit einer Solaranlage oder einer Wärmepumpe kombiniert, erhält einen zusätzlichen Kombinationsbonus von 500 Euro.

 

Weitere Informationen sowie die Förderrichtlinien und Antragsformulare sind online unter www.bafa.de erhältlich. Dort findet sich auch – sortiert nach Herstellern – eine vollständige Liste aller förderbarer Heizgeräte.


Energiespartipps für die Heizsaison


Heizungsmodernisierung lohnt sich!

"Eine Heizungsmodernisierung führt zu spürbaren finanziellen Vorteilen für den Endverbraucher" – so eine Studie. Die Ergebnisse aus der Studie „Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung im deutschen Wärmemarkt“ sind  in einer Broschüre der Allianz Freie Wärme veröffentlicht. Sie steht mit dem Titel „Energetische und wirtschaftliche Vorteile durch Heizungsmodernisierung“ unter www.freie-waerme.de zum kostenfreien Download bereit.

Einsparung Heizungsmodernisierung Gas Öl Fernwärme Energiekosten
Bild: www.freie-waerme.de

Allein schon die Heizungsmodernisierung im 150 Quadratmeter großen Einfamilienhaus mit veraltetem Niedertemperaturkessel lohnt sich: Betrachtet man danach die jährliche Einsparung bei den Energiekosten gegenüber dem Ausgangszustand, so spart man nur durch die neue Heizungsanlage mit Öl-/Gas-Brennwerttechnik jährlich 831 Euro (30,8 %). Gegenüber der Fernwärme betrachtet, und je nach Einbindung von Solarthermie, lassen sich nach der Modernisierung die Energiekosten um bis zu 1.096 Euro pro Jahr (40,7 %) senken – inkl. Einberechnung einer Preissteigerung über 20 Jahre.

Wir beraten Sie gerne!


Zeit für Neues!

Fürs Heizen wird hierzulande zu viel Energie verbraucht. Denn Millionen von Heizungsanlagen in deutschen Kellern sind wahre „Oldies“ – und sind ineffizient, verheizen also viel mehr Energie als eigentlich nötig. In Zahlen:

  • Etwa 85 Prozent des Energieverbrauchs in deutschen Privathaushalten werden für Heizung und Warmwasser eingesetzt.
  • Über die Hälfte der Heizungsanlagen in Deutschland wurden vor 1997 installiert.
  • Ein Drittel der CO2-Emissionen entsteht durch Heizung und Warmwasser.

 

Das ist nicht nur schlecht fürs Klima, sondern reißt auch ein tiefes Loch in unsere Geldbeutel: Allein 2013 gaben deutsche Privathaushalte rund 53,7 Milliarden Euro für Wärmeenergie aus. Es wird also höchste Zeit für eine „Wärmewende“ in vielen deutschen Kellern.

Welche Möglichkeiten habe ich?

Zum Beispiel können Sie Ihre alte Öl- oder Gasheizung durch einen modernen Öl- und Gas-Brennwertkessel  ersetzen. Diese sind deutlich sparsamer – und ihr Einbau rechnet sich dank der geringeren Energiekosten oft schon nach ein paar Jahren. Gleichzeitig schonen sie das Klima.

Und wenn ich mehr fürs Klima tun will?

Effizient ist gut, erneuerbar ist besser: Wenn Sie den Ausstoß von Treibhausgasen komplett vermeiden wollen, dann stellen Sie Ihre Heizungsanlage auf erneuerbare Energien um. Denn mit einem Biomassekessel, einer Wärmepumpe oder einer Solarthermieanlage heizen Sie nicht nur besonders umweltfreundlich, Sie machen sich auch unabhängig von Öl und Gas und deren Preisentwicklung.


Förderzuschüsse „Altersgerecht Umbauen“

Nachdem die finanziellen Mittel des KfW-Investitionszuschussprogramms Nr. 455 „Altersgerecht Umbauen“ bereits im Sommer 2016 voll ausgeschöpft waren, können nun wieder Zuschüsse beantragt werden. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erhöht die Zuschüsse für die Barrierereduzierung auf 75 Mio. Euro für das Jahr 2017.

Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf dem KfW - Zuschussportal oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch auf der Internetseite der KfW (Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss)

Zum Download: Das KfW Merkblatt und die technischen Mindestanforderungen

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Heizungswartung

Vorsorge ist bekanntermaßen besser als Nachsicht! Schließlich ist nichts ärgerlicher, als wenn im Winter die Heizung ausfällt. Daher empfehlen wir, bevor die Heizsaison richtig beginnt, eine Wartung Ihrer Heizungsanlage.

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Denn über den Winter ist eine Heizung oft mehr als 3.500 Stunden in Betrieb. Eine regelmäßige Wartung der Heizung ist zwar keine Pflicht, aber dennoch sehr ratsam. Sowohl beim Material als auch bei der Elektronik hinterlässt der Dauerbetrieb genau wie beim Auto seine Spuren. Trotzdem lassen nur wenige Haushalte ihre Heizung regelmäßig warten. Dabei macht sich das bezahlt: eine richtig eingestellte und gewartete Heizung kann Energie einsparen.


Neue Förderung ab 1. August 2016: 30 % Zuschuss bei Heizungsoptimierung

Das Bundeswirtschaftsministerium bezuschusst den Einbau effizienter Pumpen und die Optimierung der Heizungsanlage. 30 Prozent der Ausgaben werden dem Hausbesitzer erstattet.

Förderung VdZ

© VdZ - www.vdzev.de

Das wird gefördert:

  • Der Austausch von Pumpen
  • Die Optimierung der Heizungsanlage durch den hydraulischen Abgleich

Wie funktionierts?:

  • Sie müssen sich bereits vor Maßnahmenbeginn auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) registrieren. Dort erhalten Sie eine Vorgangsnummer. Nach der Umsetzung der Maßnahmen kann auf dem BAFAPortal ein Antragsformular ausgefüllt werden, das anschließend mit den notwendigen Unterlagen an das BAFA geschickt wird – eine Kopie der Rechnung ist dafür ausreichend.

So bleibt Ihr Keller trocken

Noch nie waren die Schäden durch Überschwemmungen und Rückstau so hoch wie jetzt. Die aktuellen Klimaveränderungen – plötzliche, sintflutartige Regenfälle erfordern es, Rückstau jetzt zu thematisieren.

Wie entsteht ein Rückstau?

Bei starkem Regen wie bei einem Gewitter kann sich das Kanalnetz in kurzer Zeit bis zur Straßenoberkante – der so genannten Rückstauebene füllen.

Das Wasser verteilt sich dann in allen Rohren und Räumen, die es ungehindert erreichen kann. Folge ist, dass Keller mit ungesicherten Abflüssen überschwemmt werden.

 

So schützen Sie Ihr Haus:

 

Entwässerungsanlagen wie Bodenabläufe, Waschmaschinen, Waschbecken, Duschen oder WC , die unterhalb der Rückstauebene liegen, müssen wirkungsvoll und dauerhaft gegen Rückstau geschützt sein. Dies geschieht entweder mit Rückstauverschlüssen oder Hebeanlagen.

 

Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne!


Handwerkerkosten sind steuerlich absetzbar

Handwerkerkosten können als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer abgesetzt werden.

Das Finanzamt erstattet 20 % der Lohnkosten zurück. Maximal können pro Jahr und Haushalt Lohnkosten in Höhe von 6.000 € steuerlich geltend gemacht werden. Das entspricht einer Steuerersparnis von 1.200 €.

 

Um die Steuererspanis in Anspruch nehmen zu können, braucht der Hauseigentümer eine detaillierte Rechnung, auf der Lohnkosten extra ausgewiesen sein müssen.

Weiterhin muss der Auftraggeber nachweisen, dass er den Handwerker per Banküberweisung bezahlt hat. Barzahlungen werden vom Finanzamt nicht anerkannt.


Jetzt Ölheizung modernisieren und Zuschuss kassieren!

Wer sich jetzt für eine neue Öl-Brennwertheizung entscheidet, profitiert von hohen Zuschüssen:

Bis zu 3.200,– Euro sind drin, wenn Sie staatliche Fördermittel mit der neuen Aktionsprämie von „Deutschland macht Plus!“ kombinieren. Und es kommt noch besser: Mit der neuen Heizung sparen Sie zukünftig jede Menge Heizöl und verringern dauerhaft Ihre Heizkosten.

Sichern auch Sie sich den Zuschuss - Wir beraten Sie gerne! Mehr Informationen auch unter:

Quelle: IWO ( Institut für Wärme und Öltechnik ) - www.zukunftsheizen.de


Heizen, Bauen, Energie: Worauf Verbraucher 2016 achten müssen

Eine gute Zusammenfassung aller wichtigen Änderungen für Verbraucher im Jahre 2016 in Bezug auf Heizen, Bauen und Energie:


Wesentliche Änderungen der EnEV ab 1. Januar 2016

Wesentliche Änderungen der EnEV ab 1. Januar 2016

Häuslebauer aufgepasst! Zum Jahreswechsel ändern sich die Mindestanforderungen für Neubauten. Die wichtigsten Änderungen können sie der Grafik entnehmen.

 

Gern beraten wir Sie weitergehend darüber.


Kalte Jahreszeit naht!

Wer bei Wind, Regen und Schnee gemütlich im Warmen sitzen möchte, sollte dafür sorgen, dass sein Haus gut vorbereitet ist. Dazu gehört es, die Heizung vom Fachmann durchchecken zu lassen, wenn dies noch nicht geschehen ist.

Gerne überprüfen wir Ihre Anlage und führen für Sie eine Wartung durch.


Wir freuen uns auf Ihren Anruf!


Neue Heizsysteme von Buderus

Kennen Sie schon die neuen Heizgeräte von Buderus? Hier erfahren sie mehr darüber:


Novellierung EWärmeGesetz Baden-Württemberg verabschiedet

Wer ab 1. Juli 2015 in Baden-Württemberg seine Heizung erneuert muss mindestens 15 Prozent des Heizwärmebedarfs mit erneuerbaren Energiequellen decken, oder die Energieeffizienz seines Bestandsgebäudes mit sonstigen anerkannten Maßnahmen steigern.

Sie möchten eine Heizungssanierung durchführen? Lassen Sie es uns wissen.

Gerne können Sie mit uns einen unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren.


5 Jahre Systemgarantie*

Lassen Sie Ihre Heizungsanlage modernisieren und profitieren Sie noch heute von der 5 jährigen Systemgarantie von Buderus.


Weniger Energiekosten, mehr Qualität, mehr Komfort:

Systemtechnik von Buderus bietet Ihnen ein Plus nach dem anderen!

 

Die 5 Jahre Systemgarantie ist:

 

umfassend: beinhaltet alle Komponenten Ihres neuen Buderus Heizsystems.

einfach: gültig mit dem Buderus Garantie-Zertifikat, das Sie von Ihrem Heizungsfachpartner erhalten.

sicher: umfasst die Kosten für Material und Arbeitszeit – für volle 5 Jahre ab Einbaudatum durch Ihren Heizungsfachbetrieb.

schnell: Dank der bequemen Registrierung auf www.buderus.de oder über die kostenfreie Hotline für Systemgarantie ist die Abwicklung noch einfacher, sollte der Garantiefall tatsächlich eintreten.

typisch Buderus: Ihr Sorglos-Paket!


Mit System in die Zukunft.

 

Eine Heizung erzeugt Wärme – das spüren Sie sofort. Und damit Sie auch langfristig positive Effekte spüren, sollte diese Wärme möglichst effizient produziert werden: wie im Buderus System. Denn hier sind alle Komponenten so perfekt aufeinander abgestimmt und miteinander vernetzt, dass die Wärme optimal gesteuert und verteilt wird. Das reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die CO2-Emissionen. Und weil die Zukunft den erneuerbaren Energien gehört, bietet Buderus schon heute ausgereifte regenerative Lösungen, die sich nahtlos in klassische Heizsysteme einbinden lassen.



* Die Garantie besteht unabhängig von gesetzlichen Gewährleistungsansprüchen
gegenüber dem Verkäufer. Weitere Informationen entnehmen Sie den Systemgarantie-
Bedingungen. Die Systemgarantie gilt für Systeme mit Einbaudatum ab 01.03.2013.

 

© Buderus - www.buderus.de


Meistertitel

Unser Sohn Julian Lindenmaier hat soeben seinen Meisterbrief ausgehändigt bekommen. Nochmal Herzlichen Glückwunsch auch auf diesem Weg.


Edit:

Hier die Meldung dazu - Südwestpresse


Altersgerechter Badumbau

Sie möchten Ihr Bad altersgerecht renovieren lassen? Dann lassen Sie sich den Investitionszuschuss der KFW nicht entgehen. Mehr Informationen unter:

Wir beraten Sie gerne!